Ehren-Föbü 2026: Daniel LI.
Der Valentinstag wäre eigentlich das perfekte Datum, um den neuen Föbü in den Föbü-Himmel zu schiessen. In diesem Jahr allerdings war der Himmel nicht voller Rosenblätter, sondern voller Regentropfen. Was soll’s. Ein echter Födlebürger lässt sich nicht unterkriegen, hät äbe Födle. Und zur Kategorie der Unerschrockenen gehört definitiv Daniel LI. Ob als Veranstalter des Auffahrtslaufs, dem berühmt-berüchtigten «Vom See zum Berg» oder als frischgebackener OLMA-Fonduebeizli-Wirt – Daniel Schmidli räumt alle Hindernisse aus dem Weg. Da wird ihm von den vereinigten Föbüs auch verziehen, dass er sich als Steuerflüchtling nach Teufen abgesetzt hat und es in seiner Westschweiz-Beiz nur deutschsprachige Speisekarten gibt.
Die Tradition will es, dass der neue Föbü vor seiner Himmelfahrt drei letzte Wünsche offen hat. Um seine Töchter glücklich zu machen, wünschte sich Daniel LI. für den Auffahrtslauf Taylor Swift und Shirin als Stadion-Acts. Weiter erhofft er sich eine inklusivere Gesellschaft. Wenig überraschend am meisten Applaus gab’s für seinen dritten Wunsch: Lukas Görtler soll am Ende der Fussballsaison auf dem Marktplatz einen Pokal in die Höhe stemmen.
Und dann wurde es ernst. Die Kanonen-Crew beförderte den neuen Föbü mit einem satten Konfetti-Volltreffer in den Föbü-Himmel. Kanzler Michi XXXV. übergab den Föbü-Orden. Den Schlusspunkt setzte wie gewohnt die vereinigte Tanz-Crew mit Kanzler, Föbü und Tänzerinnen zu den Klängen des St.Galler Marsches von Hans Heusser. Passend dazu die nicht weniger als acht Guggen, die den Föbü-Verschuss mit ihren schrillen, schrägen und schönen Klängen begleiteten. Vielen Dank.


































































